MacDonalds (USA) gehört zu Deutschland.
Yoga (Indien) gehört zu Deutschland.
Pizzerien (Italien) gehören zu Deutschland.
Coca-Cola (USA) gehört zu Deutschland.
Der Kommunismus (D/UdSSR) gehört zu Deutschland.
Judo (Japan) gehört zu Deutschland
MacDonalds (USA) gehört zu Deutschland.
Yoga (Indien) gehört zu Deutschland.
Pizzerien (Italien) gehören zu Deutschland.
Coca-Cola (USA) gehört zu Deutschland.
Der Kommunismus (D/UdSSR) gehört zu Deutschland.
Judo (Japan) gehört zu Deutschland
Ein frohes Neues Jahr 2015!(Wenn ich mir allerdings vorstelle, dass ab jetzt bis zum 25. Januar eine eklige „Pleitegriechen“-Kampagne der „Bild“-Zeitung bevorsteht, kann ich mich nicht uneingeschränkt aufs neue Jahr freuen. Dass sie bevorsteht, ist fast sicher: Schon gestern hat Paul Ronzheimer seine Hetze wieder aufgenommen: https://twitter.com/MichPant/status/549853051952320512/photo/1)
Das Wort ist von seinen Benutzern als schwere Herabsetzung gemeint; es gibt sich die Anmutung, den Kritisierten in seiner Motivation zu entlarven. Es trifft aber fast immer voll daneben, weil es eigentlich gar kein Vorwurf ist:
„Selbsternannt“.
Das Wort erstaunt mich durch seine ausgesprochene Nicht-Prägnanz.
„Die Sprecher des Netzwerks, die Bundestagsabgeordneten Eva Högl und Martin Rabanus, hatten die ’selbsternannte Parteilinke‘ aufgefordert, ‚in die ‚Niederungen‘ der politischen Arbeit zurückzukehren, anstatt sich im Sandkasten um Förmchen zu streiten.'“ (n-TV 17.11.2014)
Still und leise haben wir plötzlich gleich zwei neue Gedenktage für nach dem 2. Weltkrieg vertriebene Deutsche bekommen:
In Hessen und Bayern wird morgen, am Sonntag, dem 14. September, erstmals ein Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation begangen werden. Er soll an das „Unrecht, das Millionen Menschen nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs widerfahren ist“ erinnern, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier. Erst am 27. August hatte das Bundeskabinett beschlossen, ab kommendem Jahr immer am 20. Juni einen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung bundesweit abzuhalten – das ist gleichzeitig der Weltflüchtlingstag, der 2000 von den Vereinten Nationen ausgerufen worden war.
Das hier sind Soldaten der ukrainischen Armee, offenbar des Asow-Bataillons, das aus rechtsextremistischen Freiwilligen besteht und das in die Armee übernommen worden ist. Heute gesehen in der „Heute“-Sendung im ZDF. Was soll man dazu noch sagen? Welche andere Erklärung gibt es für die demonstrative Verwendung dieser Symbole, als die, dass es sich bei diesen Kämpfern um Nazis handelt?
Nachtrag 12.9.: „Guardian“-Reporter Shaun Walker hat beim Azov-Bataillon bei Mariupol recherchiert: www.theguardian.com/world/2014/sep/10/azov-far-right-fighters-ukraine-neo-nazis (Gegen Putin spricht für Azov-Kämpfer Dmitry u.a., dass er „ein Jude“ sei. So wie Dmitry glaubten viele im Bataillon, dass die Ukraine es nötig hat, „dass ein starker Diktator an die Macht kommt, der viel Blut vergießen, aber in diesem Prozess die Nation einigen könnte“)
Nachtrag 2 12.9. Die Tatsache, dass in der Ukraine Verbände kämpfen, die bewusst die Symbole von SS und Nazis verwenden, welche millionenfach in ganz Europa gemordet haben, bewegt ZDF-Zuschauer und führt dazu, dass mehr Medien darüber berichten: http://www.tagesspiegel.de/medien/ukraine-konflikt-im-zdf-hakenkreuz-und-ss-rune-protest-von-zuschauern/10685462.html
„Sprache ist mehr als Blut“ zitiert Victor Klemperer Franz Rosenzweig am Anfang seiner Untersuchung „LTI – Notizbuch eines Philologen“, in dem er die Sprache des Dritten Reiches untersuchte – als noch kurz vorher durch dieses Regime verfolgter erstellte er darin so etwas wie ein „Wörterbuch des Unmenschen“.
„Kiew, den 06. Mai /Ukrinform/. Im Zuge des Antiterroreinsatzes in Slowjansk wurden am Montag nach Einschätzung der ukrainischen Streitkräfte mehr als 30 Terroristen beseitigt“. Weiterlesen
Immer dann, wenn sich alle einig sind im Abscheu über einen besonders brutalen Massenmörder auf der Kriegsbühne, kommt eine gewisse Häme gegen die auf, die warnen, dass trotz allem Waffeneinsatz immer was falsches ist, und dass es keinen „gerechten Krieg“ gibt.
So ist jetzt natürlich für Spiegel-Online-Kolumnist Jan Fleischhauer der Zeitpunkt besonders geeignet, sich die naive Waffengegnerin und Pazifistin Margot Käßmann vorzunehmen:
Der US-Ölkonzern Exxon startet mit dem russischen Unternehmen Rosneft gemeinsam, wie schon länger geplant, Ölbohrungen in der Arktis. Rosneft und dessen Chef Igor Setschin stehen auf der „schwarzen Liste“ jener Firmen und Manager, gegen die die USA Sanktionen verhängt haben.
Hier prallen zwei Botschaften („Spins“) aufeinander, die von Spielern auf der politischen Bühne immer wieder ausgesendet werden, damit sie sich in den Köpfen verankern: Weiterlesen