Feuilleton, Kabarett und AfD-Wahlkämpfer spielen mit Umsturzfantasien
Das Ende dessen, was wir jetzt haben, scheint nahe. Ausgelöst durch ansteigende AfD-Erfolge; neben den Schöne-Neue-Welt-Fantasien von US-Milliardären. Diejenigen, die als Feind markiert sind, spüren das genau, raunte schon am 30.12.2024 Moritz Eichborn in der „Berliner Zeitung“ (mehr dazu hier). Solche Rauntöne kannte man so nicht vot der Erweiterung des Meinungsspektrums der Republik:
„Das Ungetüm hat Angst. Der politmediale Hauptstadtkomplex explodiert nach Elon Musks Gastbeitrag in der Welt am Sonntag in hassverzerrten Zuckungen“.
Eine berechtigte Angst der Protagonisten des „Systems“, aus Sicht von Eichhorn, denn der ist davon überzeugt, dass wir kurz davor stehen, dass sich entscheidendes ändert:
„Am Ende ist der Musk-Vorfall nur ein weiteres Zucken eines sterbenden Systems. Wir liegen bei den grundstürzenden politischen Entwicklungen, die sich auf der ganzen Welt abspielen, einige Jahre hinter den USA, Osteuropa, Skandinavien oder Italien, aber sie kommen auch zu uns. Zu eklatant sind die Widersprüche zwischen Wunsch und Wirklichkeit“.
Das „Ungetüm“, das zu Recht Angst hat. Wie muss man sich das vorstellen? Wie die Hydra, die kurz vor 1933 in der NS-Propaganda geifernde Köpfe von Weimarer Politikern hatte, die durcheinander redeten, aber nichts zustande brachten? Oder die Köpfe, die als Unkraut auf einem Feld wucherten, und die von einem beherzten Schnitter, am Arm ein Hakenkreuz, mit einer Sense einfach weggeköpft wurden?

