{"id":2302,"date":"2020-06-28T20:33:08","date_gmt":"2020-06-28T18:33:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.christoph-kaeppeler.de\/?p=2302"},"modified":"2020-06-29T23:10:33","modified_gmt":"2020-06-29T21:10:33","slug":"redeverbot-fuer-weisse-voll-daneben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.christoph-kaeppeler.de\/?p=2302","title":{"rendered":"Redeverbot f\u00fcr Wei\u00dfe: Voll daneben?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/taz.de\/taz-Kolumne-ueber-Polizei\/!5691333\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2310 size-full\" src=\"http:\/\/blog.christoph-kaeppeler.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Taz-Die-Welt-ist-nicht-Schwarz-weiss.jpg\" alt=\"\" width=\"647\" height=\"586\" srcset=\"https:\/\/blog.christoph-kaeppeler.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Taz-Die-Welt-ist-nicht-Schwarz-weiss.jpg 647w, https:\/\/blog.christoph-kaeppeler.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Taz-Die-Welt-ist-nicht-Schwarz-weiss-300x272.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die junge, noch sehr idealistische Rundfunkreporterin war 1863 von ihrem Sender &#8222;Dixie Information Radio (DIR)&#8220; zu einer Pressekonferenz der &#8222;Confederate Slaveowners Association&#8220; in Charleston geschickt worden. Ein Routine-Termin: die CSA lud immer anl\u00e4sslich ihres j\u00e4hrlichen Delegiertentreffens dazu ein.<\/p>\n<p>Neben der Pressesprecherin der CSA sa\u00df auf dem Podium nur noch CSA-Chef Harrison LePage; er stand der Presse Rede und Antwort.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ging es um allgemein in der S\u00fcdstaatenpolitik diskutierte Fragen, die von den meist \u00e4lteren, alteingesessenen Platzhirschen der Lokalzeitungen gestellt wurden:<\/p>\n<p>&#8222;Wenn die CSA fordert, die Sklaveneinfuhr aus Afrika um 10 Prozent zu senken, um die Preise zu stabilisieren, wird das nicht den Sklavenmangel versch\u00e4rfen, \u00fcber den die Baumwollfarmer schon heute klagen?&#8220;<br \/>\n&#8222;W\u00e4re es nicht besser, den rechtlichen Status von Sklaven von &#8222;Sache&#8220; auf &#8222;Tier&#8220; anzuheben, um im Falle einer T\u00f6tung h\u00f6heren Schadenersatz zu bekommen?&#8220;.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich fasste sich die Rundfunkreporterin ein Herz und fragte:<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Mr. LePage: Sind schwarze Menschen nicht genauso Menschen wie wir Wei\u00dfen auch? Und m\u00fcsste man deshalb nicht die Sklaverei abschaffen und die Menschen, wie andere Besch\u00e4ftigte auch, einfach ganz normal und anst\u00e4ndig f\u00fcr ihre Arbeit bezahlen?&#8220;<\/p>\n<p>Die \u00e4lteren Zeitungskollegen schauten sich erstaunt an, einige ver\u00e4chtlich, andere verst\u00e4ndnisvoll l\u00e4chelnd. Harrison LePage blieb gelassen und schaute die Journalistin, die in der ersten Reihe am linken Rand sa\u00df, mit einem milden L\u00e4cheln an: &#8222;Sehen Sie: Das ist ein weites Feld, \u00fcber das wir zu Recht seit langem eine Debatte f\u00fchren. Auch wir als CSA arbeiten konstruktiv in der Enqu\u00eate-Kommission des Parlamentes in Richmond mit, die \u00fcber eine Modernisierung und teilweise Humanisierung des Sklavenstatus ber\u00e4t. Die Diskussionen auch mit den Kirchen, der Wissenschaft und den Menschenrechtsorganisationen verlaufen dabei meist sehr sachlich, und wir konnten uns im Laufe der Arbeit in den letzten zwei Jahren bereits auf einige Eckpunkte verst\u00e4ndigen&#8220;.<\/p>\n<p>Er legte eine Hand auf die andere und lehnte sich ein wenig in Richtung der Journalistin vor:<\/p>\n<p>&#8222;Aber um zu Ihrer konkreten Frage zu kommen: Ich verstehe, dass junge Menschen im \u00dcberschwang glauben, dass schwarze Wilde aus Afrika Menschen sind, weil sie von der Statur her uns Wei\u00dfen \u00e4hnlich sehen und sogar auch teilweise unsere europ\u00e4ischen Sprachen sprechen k\u00f6nnen. Aber das ist eine absurde \u00dcberh\u00f6hung, aus unserer Sicht sogar eine groteske und deshalb kontraproduktive Verzerrung des Humanit\u00e4tsgedankens. Und ich kann dazu nur so viel sagen: Wenn wir uns auf solche von einigen weltfremden Tr\u00e4umern an den Universit\u00e4ten und in Teilen der Presse gehegten Ideen einlassen &#8211; Ihr Sender hat sich da in der Vergangenheit auch manchen Fauxpas geleistet &#8211; dann sprechen wir da von einem gef\u00e4hrlichen Versuch, unser bew\u00e4hrtes, wei\u00dfdemokratisches und christliches Wertesystem zu zerst\u00f6ren, was zu einer Destabilisierung unserer s\u00fcdstaatlichen Gesellschaft f\u00fchren w\u00fcrde. Das wichtigste dabei aber: Erstens w\u00fcrde es unsere bl\u00fchende durch Plantagen aufgebaute Wirtschaft zerst\u00f6ren und dem Feind im Norden &#8211; der genau das will: uns zerst\u00f6ren &#8211; exakt das bieten, was er sich w\u00fcnscht: Eine Selbstschw\u00e4chung unserer S\u00fcd-Nation, eine Selbstauslieferung an die von humanit\u00e4r-totalit\u00e4ren Ideologen regierten Nord-Staaten, die mit entflohenen Sklaven &#8211; bedenken Sie: wir reden von unzurechnungsf\u00e4higen Wesen, allenfalls Untermenschen, die rechtlich als &#8222;Sache&#8220; gelten &#8211; und gehirngewaschenen sogenannten Menschenrechtlern in ihren Reihen letztlich uns zerst\u00f6ren und sich einverleiben w\u00fcrden&#8220;.<\/p>\n<p>Die junge H\u00f6rfunkjournalistin hatte rote Backen bekommen, schon als sie ihre Frage gestellt hatte. Jetzt schlug ihr Herz wie verr\u00fcckt, als sie sich wagte, eine Nachfrage zu stellen:<\/p>\n<p>&#8222;Mr. LePage: in den letzten Tagen haben in verschiedenen Zeitungen, wie dem &#8222;Southern Twitterer&#8220;, Schwarze und ihre wei\u00dfen Unterst\u00fctzer verlangt, dass dar\u00fcber, ob ihr Leben auf den Plantagen zumutbar und menschenw\u00fcrdig sei, nur sie alleine urteilen sollten, und dass Sklavenhalter und auch andere Wei\u00dfe dar\u00fcber keine Meinung \u00e4u\u00dfern sollten, weil sie Sklaverei, Auspeitschungen, die willk\u00fcrliche Trennung von ihren Kindern oder Ehepartnern und andere Dem\u00fctigungen niemals am eigenen Leibe erlebt h\u00e4tten: Sie k\u00f6nnten die Lage, in der sich Sklaven befinden, gar nicht nachvollziehen! Haben diese Menschen denn nicht recht? Was wissen denn Sie zum Beispiel als weisser Sklavenhalter davon; wie wollen Sie das beurteilen?&#8220;<\/p>\n<p>Der Sklavenhalter-Vorsitzende blieb gefasst, als er antwortete:<\/p>\n<p>&#8222;Wissen Sie, Miss&#8230;..&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Laura Martin&#8220;,<\/p>\n<p>&#8222;Miss Martin: Sie sind noch jung, und ich machen Ihnen pers\u00f6nlich keinen Vorwurf, sondern ich danke Ihnen sogar f\u00fcr diese Frage! Sehen Sie, das, was diese von Ihnen zitierten Personen (und teilweise nach unseren Gesetzen auch &#8222;Sachen&#8220;) da verlangen, ist ja nichts anderes als uns wei\u00dfen Nicht-Sklaven einen Maulkorb zu verpassen! Soll jetzt nur noch eine Frau dar\u00fcber urteilen d\u00fcrfen, wie schmerzvoll eine Menstruation einzusch\u00e4tzen ist, und ihr Arzt, der jahrelange Erfahrung als Gyn\u00e4kologe hat, mit seiner Meinung hinter dem Berg halten? Darf der von einer Pferdekutsche angefahrene Fu\u00dfg\u00e4nger sich nicht mehr gegen den unvorsichtigen Kutscher wehren, weil er keine Ahnung von Pferden hat? Habe ich, der von einem Hund gebissen wurde, gegen\u00fcber dessen Besitzer zu schweigen, weil ich keinen Hund habe? Sie sehen mit diesen wenigen Beispielen, dass es sich da um einen gef\u00e4hrlichen Angriff auf die Meinungsfreiheit handelt&#8220;.<\/p>\n<p>Laura Martin wollte schon das Wort zu einer weiteren Nachfrage ergreifen, als er noch einmal weiterredete:<\/p>\n<p>&#8222;Und: Um ihre etwas unversch\u00e4mte Frage zu beantworten: ICH, als weisser Sklavenhalter, nehme mir durchaus das Recht heraus, die Klagen von Sklaven \u00fcber angebliche unmenschliche Behandlung zu beurteilen und meine Meinung dazu zu \u00e4u\u00dfern, seien sie dessen versichert!&#8220;<\/p>\n<p>Nun mischte sich einer der anderen Journalisten ein:<\/p>\n<p>&#8222;Miss Martin: Sie wollen sagen, man d\u00fcrfe nur noch beurteilen, was man am eigenen Leibe erfahren habe? Das ist doch abenteuerlich!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Angst und bange wird es mir da!&#8220; versetzte ein anderer Reporter.<\/p>\n<p>&#8222;Sie als Journalistin setzen sich f\u00fcr ein Sprechverbot ein?!&#8220; rief ein dritter Kollege, &#8222;pfui!!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wahrscheinlich sollen wir alle, bevor wir \u00fcber den Humanit\u00e4tsduslern oder Lincolnilisten ungenehme Themen schreiben und uns eine Meinung dazu anma\u00dfen, von diesen einen Meinungsberechtigungsschein beantragen&#8220;, h\u00f6hnte der erste. &#8222;Vorher von einem Presseausschuss aus f\u00fcnf Sklaven gepr\u00fcft!!!&#8220; Die Journalistenrunde brach in lautes Gel\u00e4chter aus.<\/p>\n<p>&#8222;So weit kommt es noch, dass nur noch EINE Meinung gelten darf&#8220;, sagte nachdenklich der, dem &#8222;angst und bange&#8220; geworden war.<\/p>\n<p>&#8222;Ja&#8220;, versetzte der mit dem &#8222;Sprechverbot&#8220;: &#8222;Und dann d\u00fcrfte man nur noch der Meinung sein: &#8218;Sklaven sind Menschen wie die Wei\u00dfen!&#8216;, &#8218;Schwarze sollen die gleichen Rechte wie Wei\u00dfe haben&#8216;, &#8218;Lynchen ist ein Verbrechen!&#8216; &#8218;Ein Plantagenbesitzer darf seiner Sklavin nicht beiwohnen, wenn sie das nicht will!'&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, das w\u00e4re dann wom\u00f6glich sogar eine &#8218;Vergewaltigung'&#8220;, sagte sarkastisch der erste, und sch\u00fcttelte immer noch ungl\u00e4ubig seinen Kopf. &#8222;So etwas soll man dann NUR noch sagen d\u00fcrfen, das w\u00e4re die Diktatur. Die Diktatur der Sklaven und ihrer &#8218;Alliierten&#8216;. In so einem unfreien Land m\u00f6chte ich nicht leben. Gehen Sie doch nach Norden, da reden alle so wie sie, da kriegen sie keine Widerworte!&#8220;,<\/p>\n<p>wandte er sich ruhig an die junge Kollegin.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\">\n<p dir=\"ltr\" lang=\"und\"><a href=\"https:\/\/t.co\/dK4DUK1Hvk\">pic.twitter.com\/dK4DUK1Hvk<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Hasnain Kazim (@HasnainKazim) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/HasnainKazim\/status\/1276539997986881539?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 26, 2020<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Emp\u00f6rung der \u00e4lteren Journalisten \u00fcber die junge H\u00f6rfunkreporterin hatte Sklavenhalter-Chef LePage sich erhoben und fragte in das Mikrofon: &#8222;Haben Sie noch irgendwelche Fragen an mich?&#8220;, und als keine Antwort kam, wandte er sich zum Gehen. Aber dann zog er, im Stehen, doch noch einmal das Mikrofon zu sich hoch:<\/p>\n<p>&#8222;Miss Martin, vielleicht wollen Sie in ihrem Sender auch das berichten: Ich bin dieser Tage, an einem Baumwollfeld an einer Gruppe Sklaven vorbeigegangen, die dort arbeiteten. Ich war alleine, und sie wussten wohl nicht, wer ich bin. Das h\u00e4tten Sie mal h\u00f6ren sollen, was die da unter sich \u00fcber mich sagten &#8211; und dachten ich h\u00f6re das nicht:<\/p>\n<p>&#8218;Guck mal, das wei\u00dfe Arschloch da! Bestimmt auch ein brutaler Menschenschinder&#8216;, sagte einer von denen. Und ein anderer: &#8218;In einer anderen Welt, in der wir die Herrenrasse w\u00e4ren, da w\u00fcrde ich dieses Schwein von morgens bis abends mit der Peitsche drangsalieren, seine Frau in mein Bett zerren, seine Kinder wegnehmen und verkaufen, und ihn jeden Abend gegen einen anderen, viel st\u00e4rkeren Wei\u00dfen antreten lassen, der ihn jedesmal gr\u00fcn und blau schlagen w\u00fcrde!&#8216;<\/p>\n<p>So zerrissen sich diese Sklaven das Maul \u00fcber mich. Glauben Sie mir also: Auch ich weiss, wie es ist, wenn man schlecht \u00fcber meine Rasse redet! Ich versichere Ihnen: Es hat mich getroffen, und ich habe in dieser Nacht von dem, was die mir antun wollten, getr\u00e4umt. Das war kein sch\u00f6nes Erlebnis!&#8220;.<\/p>\n<p>Der CSA-Chef hatte einen melancholischen Gesichtsausdruck bekommen. Mitf\u00fchlend und doch stolz sah ihn seine Pressesprecherin an und ber\u00fchrte sanft seine Schulter.<\/p>\n<p>&#8222;Wir werden jetzt drei Tage lang \u00fcber all das beraten, was uns Sklavenhalter bewegt. Wenn Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich an unsere Pressesprecherin Miss Ashley&#8220;, sagte LePage, &#8222;Tut mir leid, Miss Martin, dass keiner meiner Vorstandskollegen Sklave ist: Ich nehme an, dass SIE deshalb auch keine Stellungnahmen von uns mehr ben\u00f6tigen!&#8220;, und dazu l\u00e4chelte er leicht grimmig, w\u00e4hrend er seine Papiere zusammenraffte, einen Blick auf sein Smartphone warf und mitsamt seiner Pressesprecherin den Saal verlie\u00df.<\/p>\n<p>Fast alle Journalisten hatten sich erhoben. Nur der Kollege des Verbandsblattes &#8222;Slaveholders weekly&#8220; sa\u00df noch und schrieb schon eifrig auf seinem Laptop einen Bericht \u00fcber die Pressekonferenz f\u00fcr &#8222;slaveholders-weekly.com&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Nicht betroffen, also Meinungsverbot!&#8220;, sagte der Kollege, der zuerst Laura Martin kritisiert hatte, zu ihr, &#8222;denken Sie doch bitte nochmal dar\u00fcber nach. Sie liegen voll daneben, Fr\u00e4ulein Kollegin&#8220;.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" data-services=\"facebook\" data-url=\"https:\/\/blog.christoph-kaeppeler.de\/?p=2302\" data-timestamp=\"1593472233\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Redeverbot%20f%C3%BCr%20Wei%C3%9Fe%3A%20Voll%20daneben%3F https%3A%2F%2Fblog.christoph-kaeppeler.de%2F%3Fp%3D2302 via @CKaeppeler@social.cologne\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Redeverbot%20f%C3%BCr%20Wei%C3%9Fe%3A%20Voll%20daneben%3F https%3A%2F%2Fblog.christoph-kaeppeler.de%2F%3Fp%3D2302 \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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